MEINE GESCHICHTE
Hallo du wundervolle Seele, ich bin Antonia.
Ich wurde im September 1997 in Rostock geboren, bin seit 2020 glücklich verheiratet und Mama von zwei wundervollen Kindern, die 2020 und 2023 geboren wurden. Meine Kinder haben meine Welt verändert. Nicht nur, weil sie mich zur Mama gemacht haben, sondern weil sie mich dazu gebracht haben, näher hinzuschauen und Stück für Stück wieder zu mir selbst zurückzufinden.
Mein erster Weg
Mein beruflicher Weg begann als Friseurin. Ich mochte es, mit meinen Händen zu arbeiten und Menschen zu begegnen. Ein Stück weit ist auch diese Form von Arbeit eine Wandlung. Man sieht, wie ein Mensch sich verändert, wenn er sich nachher wohler, schöner oder einfach wieder mehr bei sich fühlt. Es machte mich stolz, wenn Kundinnen und Kunden glücklich den Salon verließen. Und doch spürte ich schon damals, dass da noch etwas in mir war. Eine Sehnsucht nach einer Arbeit, die tiefer geht. Nach etwas, das nicht „nur“ Technik, äußere Veränderung und oberflächliche Gespräche braucht, sondern Intuition, tiefgehende Begegnungen und echte Verbindung.
Mein erster Stillweg
Als mein erstes Kind geboren wurde, wollte ich unbedingt stillen. Ich hatte diesen Wunsch tief in mir, doch mein Stillweg begann nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nach der Geburt im Krankenhaus wurde mein Baby erst ziemlich spät zum Stillen angelegt. Nach einiger Zeit kamen dann leider auch noch Schmerzen dazu. Als ich um Hilfe bat, wurde das Problem schnell bei meiner Brust gesucht. Daraufhin bekam ich direkt Stillhütchen, Schnuller, Milchpumpe und Flasche an die Hand. Ich wusste damals nicht, was all das für das Stillen bedeuten kann. Ich wusste nicht, wie sensibel der Stillstart ist und wie schnell sich ein Saugmuster verändern kann.
Die Saugverwirrung wurde zu groß. Das Saugmuster meines Kindes hatte sich bereits stark an Flasche und Schnuller gewöhnt. Ich wollte stillen, aber ich wusste nicht, wie ich diesen Weg noch retten sollte. Auch meine Hebamme konnte mir damals leider nicht weiterhelfen. In dieser Zeit fehlte mir vor allem die Aufklärung vor der Geburt. Jahre später fand ich außerdem heraus, dass mein Kind ein verkürztes Zungenband hat. Dieses Wissen kam spät. Zu spät für unseren damaligen Stillweg. Und doch hat es mir im Nachhinein vieles erklärt.
Der zweite Stillweg und der erste Funke
Bei meinem zweiten Kind war ich fest entschlossen, meinen Stillweg bewusster zu gehen. Dieses Mal wusste ich, was ich anders machen wollte als bei meinem ersten Kind, und ich fühlte mich vorbereiteter. Ich dachte, wenn ich einiges verändere und mich vorher mehr einlese, würde es leichter werden. Doch auch dieser Stillstart brachte Herausforderungen mit sich. Wieder gab es Schmerzen. Wieder kamen Stillhütchen ins Spiel. Auch Schnuller und gelegentlich eine Flasche waren Thema.
Der große Unterschied war: Dieses Mal holte ich mir rechtzeitig eine Stillberaterin an meine Seite. Ich musste nicht allein durch dieses Durcheinander gehen. Wir schauten gemeinsam hin. Wir arbeiteten Schritt für Schritt. Und nach drei Monaten konnten wir Stillhütchen, Flasche und Schnuller loslassen. Dieser Weg war nicht immer leicht. Aber er war ein Stück heilsame Erfahrung. Die Mühe hatte sich mehr als gelohnt, denn am Ende stillten wir zwei Jahre.
In dieser Zeit spürte ich zum ersten Mal ganz klar: Genau hier möchte ich irgendwann selbst begleiten. Dieser Stillweg war der erste Funke. Er brachte mich dazu, mich nach einer Ausbildung zur Stillberaterin zu erkundigen. Im Juli 2024 begann ich schließlich meine Ausbildung zur Stillberaterin und Doula. Plötzlich ergab so vieles Sinn: meine eigenen Erfahrungen, meine Fragen, meine Schmerzen und meine Unsicherheiten. In dieser Zeit hatte ich unzählige Erkenntnismomente. Und da war dieser unüberhörbare Wunsch in mir, andere Frauen und Familien besser aufzuklären, bevor sie sich genauso allein fühlen.
Was ich heute weiß
Heute weiß ich: Stillen ist nicht nur Ernährung. Geburt ist nicht nur ein medizinischer Moment. Wochenbett ist nicht nur eine Zeit nach der Geburt. All das berührt Körper, Seele, Beziehung, Vertrauen und Intuition. Und genau deshalb braucht es Räume, in denen Eltern gesehen werden. Räume, in denen Fragen Platz haben. Räume, in denen Unsicherheit nicht bewertet wird. Räume, in denen du nicht funktionieren musst.
Mein Weg zurück zu mir
Durch meine Kinder begann auch mein eigener Weg der Selbstfindung. Ich begann, mich wieder stärker mit meiner Intuition zu verbinden. Für mich bedeutet das, die Natur zu schätzen, auf meine innere Stimme zu hören und die feinen Zeichen des Lebens wahrzunehmen. Heilpflanzen, ätherische Öle, Räuchern, Rituale und natürliche Begleitung sind für mich keine losgelösten Dinge. Sie gehören zu einer Art zu leben, die achtsam, verbunden und bewusst ist. Ich glaube daran, dass wir Menschen, die Natur, die Erde und auch das Universum aus Energie bestehen. Und ich glaube daran, dass wir oft sehr genau spüren, ob etwas stimmig ist oder nicht. Diese leise innere Stimme nennen viele Intuition. Für mich ist sie ein wichtiger Teil meiner Arbeit.
Wie ich heute begleite
Heute begleite ich Frauen und Familien mit Wissen, Erfahrung, Intuition und liebevoller Klarheit. Als Doula, Stillberaterin und mit meiner Verbindung zur natürlichen Begleitung und einer Prise Magie öffne ich Räume, in denen du dich sicher fühlen darfst. Räume, in denen all deine Fragen, deine Unsicherheiten, deine Geschichte und deine Kraft Platz haben. Ich begleite dich nicht nach Schema. Ich schaue auf dich, dein Baby, deinen Körper, deine Situation und euren ganz eigenen Weg. Denn keine Familie ist wie die andere. Jede Geburt, jede Stillbeziehung und jedes Wochenbett trägt eine eigene Geschichte in sich. Meine Kinder haben mich auf diesen Weg gebracht. Sie haben mir gezeigt, wie verletzlich diese Zeit sein kann. Aber auch, wie kraftvoll sie ist, wenn wir nicht allein durch sie hindurchgehen müssen.
Ich bin hier, um dich zu erinnern:
Du darfst vertrauen.
Du darfst Fragen stellen.
Du darfst Hilfe annehmen.
Du darfst deinen eigenen Weg gehen.
Und du musst das nicht allein tragen.
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Meine berufliche Reise begann im Handwerk, wo ich gelernt habe, Menschen aufmerksam wahrzunehmen. Diese Grundlage prägt bis heute meine ruhige, achtsame Art der Begleitung.
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Hier habe ich gelernt, Frauen durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit fachlich sicher und einfühlsam zu begleiten. Diese Arbeit bildet das Herz meiner heutigen Tätigkeit.
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Die Plazentaverarbeitung verbindet Wissen, Tradition und Wertschätzung für den Geburtsprozess. Ich gestalte diese Prozesse achtsam und individuell.
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In dieser Weiterbildung habe ich gelernt, mögliche Zusammenhänge zwischen oralen Restriktionen und Stillen, Saugen sowie frühkindlicher Entwicklung zu erkennen. So kann ich Auffälligkeiten besser einordnen und Familien gezielt und verantwortungsvoll begleiten.
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Achtsamkeit und Meditation helfen mir, innere Ruhe und bewusste Momente in meine Begleitungen einzubringen. So entsteht Raum für Klarheit und Verbindung.
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Dieses Wissen gibt mir die Sicherheit, in sensiblen Situationen ruhig, klar und kompetent zu handeln. So kannst du dich in meiner Begleitung noch mehr getragen fühlen.
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Diese Ausbildung vertieft mein Verständnis für individuelle Energien, Muster und Potenziale. Sie hilft mir, dich dabei zu unterstützen, dich selbst klarer zu sehen und Entscheidungen stimmiger zu treffen.
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Die Aromatherapie ergänzt meine Arbeit um sanfte, natürliche Impulse. Sie stärkt Wohlbefinden, Emotionen und das innere Gleichgewicht.
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Kinder-Yoga verbindet Bewegung, Freude und Regulation. Dieses Wissen nutze ich für sichere, liebevolle Begleitung von Babys und Kleinkindern.
Meine Begleitungen verbinden fachliches Wissen mit einem tiefen Verständnis für die seelischen und energetischen Prozesse von Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft. Alles, was ich gelernt habe und weiter lerne, dient dazu, dich sicher, achtsam und auf mehreren Ebenen begleiten zu können. So entsteht ein Raum, in dem Wissen, Intuition und Herz in deiner Unterstützung zusammenfließen.
MEINE QUALIFIKATIONEN